Montag, 17. Dezember 2012
Samstag, 15. Dezember 2012
Frohen verfrühten 3. Advent,
bin soeben zurück von einem Nachmittag mit lieben Freunden und kann nun meiner Must-do-Westerwald-Liste einen Punkt hinzufügen: Der Weihnachtsmarkt im Hof des Schlosses Schönstein ist wirklich klein, aber fein. Erinnert an eine Miniversion vom Hachenburger Weihnachtsmarkt, der atmosphärisch sehr dicht ist. Der heutige Weihnachtsmarkt hatte aber den unbedingten Pluspunkt, dass eine "Liveband" Weihnachtslieder spielte, darunter auch einen hübsch verschnörkelten "We wish you a merry X-mas"-Satz und "Feliz Navidad". Am späten Nachmittag war das Wetter regenfrei und die Menge im Burghof trat sich nicht tot. Ach ja, den Fürsten habe ich heute auch erstmalig gesehen, sozusagen die Wisser High Society.
Gestern war ich auch weihnachtsmarkttechnisch unterwegs. Erneut hat es mich nach Köln verschlagen, nur diesmal auf andere Ecken, nämlich den Alten Markt und den Heumarkt. Der Alte Markt lohnt sich, weil die Wichteldeko nett anzusehen ist. Auch hier war ich mit Freunden unterwegs; leider sind wir recht nass geworden. Davor die Woche war Köln (ebenfalls in freundischer Begleitung) winterlich schön anzusehen:
Hübsch mit dem Schnee, nicht?
Und selbst Hamm war im Winterwetter ausgesprochen märchenhaft:
Aber nun regnet es ja wieder und eben habe ich einen Falter gesehen. Das Auto meldet 7 Grad! Im Dezember!
Lg Nico
bin soeben zurück von einem Nachmittag mit lieben Freunden und kann nun meiner Must-do-Westerwald-Liste einen Punkt hinzufügen: Der Weihnachtsmarkt im Hof des Schlosses Schönstein ist wirklich klein, aber fein. Erinnert an eine Miniversion vom Hachenburger Weihnachtsmarkt, der atmosphärisch sehr dicht ist. Der heutige Weihnachtsmarkt hatte aber den unbedingten Pluspunkt, dass eine "Liveband" Weihnachtslieder spielte, darunter auch einen hübsch verschnörkelten "We wish you a merry X-mas"-Satz und "Feliz Navidad". Am späten Nachmittag war das Wetter regenfrei und die Menge im Burghof trat sich nicht tot. Ach ja, den Fürsten habe ich heute auch erstmalig gesehen, sozusagen die Wisser High Society.
Gestern war ich auch weihnachtsmarkttechnisch unterwegs. Erneut hat es mich nach Köln verschlagen, nur diesmal auf andere Ecken, nämlich den Alten Markt und den Heumarkt. Der Alte Markt lohnt sich, weil die Wichteldeko nett anzusehen ist. Auch hier war ich mit Freunden unterwegs; leider sind wir recht nass geworden. Davor die Woche war Köln (ebenfalls in freundischer Begleitung) winterlich schön anzusehen:
Hübsch mit dem Schnee, nicht?
Und selbst Hamm war im Winterwetter ausgesprochen märchenhaft:
Aber nun regnet es ja wieder und eben habe ich einen Falter gesehen. Das Auto meldet 7 Grad! Im Dezember!
Lg Nico
Sonntag, 2. Dezember 2012
Liebe Freunde, gestern war wieder einer der "perfekten Tage". Früh ging es in den Kölner Zoo. Außer mir waren da zu Beginn vielleicht noch zehn Leute, denn es war verdammt kalt. Das allerdings hatte den Vorteil, dass Tiere, die man ansonsten nicht sieht, herauskamen, z.B. der kleine Panda, den ich bisher auf meinen zahlreichen Besuchen noch nie gesehen hatte:


Außerdem schaute einer der zwei Waschbären mürrisch in die Kälte, blieb aber dann doch in seinem Häuschen. Leider hatte ich nur die kleine Kamera dabei, so dass ich nicht so gute Porträtaufnahmen machen konnte...
Wie immer wanderte ich durch alle Häuser und besuchte meine Lieblinge, das Baumkänguruh, das Lachende-Hans-Pärchen und natürlich den Bambuslemuren, der nun ein Kind hat, das ehrlich gesagt ein bisschen zermatscht aussieht. Papa-Lemur erstrahlte allerdings in voller Schönheit:


...und auch das Vögelchen aus Papua warf sich in Pose. Man kann von Zoos halten, was man will, aber der Kölner Zoo ist wirklich schön. Und der Bambuslemur ist zum Beispiel "stark gefährdet", so dass es doch ganz schön ist, dass hier ein Baby in Gefangenschaft geboren wurde.
Im Anschluss ging es durch das knackevolle Köln zu M.C. Mit ihm und seinen Eltern ging es dann nach Aachen. Dort waren nahezu alle Parkhäuser restlos belegt. Es ist der reine Wahnsinn, wie voll Köln und Aachen an den Adventswochenenden sind, zeitweise mussten wir uns im Schritttempo mit anderen durch schmale Gassen quetschen. Gegessen wurde im Lousiana, die Wraps sind gigantisch. Und natürlich mussten Leonidas-Pralinen mit.
Die Rückfahrt lief bis Köln dann auch super...und dann kam die Deutsche Bahn. Am Bahnhof war ich noch bei Douglas, wo mir die Verkäuferin zwei Minipäckchen gigantisch liebevoll einpackte, was zu großer Freude meinerseits führte.
Vor Schladern dann kam es mit der Bahn zu Weichenstörungen. Es hatte geschneit. In Schladern gibt es doch nur einen Strang, wo ist die Weiche? Glücklicherweise war jedenfalls die Mutter mit ihrem vierjährigen Quengelkind verschwunden, dass neben mir filmreif seine Puderzuckerschnecke so widerlich aß, dass das Zeug danach überall klebte. Setzt euch nicht auf die Gangplätze der DB, das Kind hat alles darauf abgeschmiert...
So, und nun ist der 1. Advent schon wieder ran. Die Weihnachtszeit habe ich gut eingeläutet. Einen schönen 1. Advent!
Eure Nico
Außerdem schaute einer der zwei Waschbären mürrisch in die Kälte, blieb aber dann doch in seinem Häuschen. Leider hatte ich nur die kleine Kamera dabei, so dass ich nicht so gute Porträtaufnahmen machen konnte...
Wie immer wanderte ich durch alle Häuser und besuchte meine Lieblinge, das Baumkänguruh, das Lachende-Hans-Pärchen und natürlich den Bambuslemuren, der nun ein Kind hat, das ehrlich gesagt ein bisschen zermatscht aussieht. Papa-Lemur erstrahlte allerdings in voller Schönheit:
...und auch das Vögelchen aus Papua warf sich in Pose. Man kann von Zoos halten, was man will, aber der Kölner Zoo ist wirklich schön. Und der Bambuslemur ist zum Beispiel "stark gefährdet", so dass es doch ganz schön ist, dass hier ein Baby in Gefangenschaft geboren wurde.
Im Anschluss ging es durch das knackevolle Köln zu M.C. Mit ihm und seinen Eltern ging es dann nach Aachen. Dort waren nahezu alle Parkhäuser restlos belegt. Es ist der reine Wahnsinn, wie voll Köln und Aachen an den Adventswochenenden sind, zeitweise mussten wir uns im Schritttempo mit anderen durch schmale Gassen quetschen. Gegessen wurde im Lousiana, die Wraps sind gigantisch. Und natürlich mussten Leonidas-Pralinen mit.
Die Rückfahrt lief bis Köln dann auch super...und dann kam die Deutsche Bahn. Am Bahnhof war ich noch bei Douglas, wo mir die Verkäuferin zwei Minipäckchen gigantisch liebevoll einpackte, was zu großer Freude meinerseits führte.
Vor Schladern dann kam es mit der Bahn zu Weichenstörungen. Es hatte geschneit. In Schladern gibt es doch nur einen Strang, wo ist die Weiche? Glücklicherweise war jedenfalls die Mutter mit ihrem vierjährigen Quengelkind verschwunden, dass neben mir filmreif seine Puderzuckerschnecke so widerlich aß, dass das Zeug danach überall klebte. Setzt euch nicht auf die Gangplätze der DB, das Kind hat alles darauf abgeschmiert...
So, und nun ist der 1. Advent schon wieder ran. Die Weihnachtszeit habe ich gut eingeläutet. Einen schönen 1. Advent!
Eure Nico
Montag, 26. November 2012
Liebe Freunde und Nicht-Hämmscher,
wieder einmal ein Lebenszeichen aus hiesigen Gefilden. Dieses Mal möchte ich mich der Hämmscher Kulturszene widmen. Diese Woche war ich hier im Kabarett - mit 29 anderen Hämmschern. Das war demnach eine recht übersichtlich Veranstaltung: Vor mir waren zwei Reihen frei. Dabei war die Geschichte nicht so furchtbar, wie ich erwartet hatte, nur müsste man den Darbietern mitteilen, dass Fäkalsprache auf der Bühne out ist.
Interessanter war allerdings das Konzert in der katholischen Kirche. Durch das Portal tretend, wurde man von einem knalligen Rot empfangen...dem Höllenfeuer farblich nicht unähnlich. Angeblich sollte das Orange sein, so jedenfalls verkündete es der lange Reden haltende Gastgeber der Veranstaltung. Mein Lieblingsmoment im Konzert war loriotesk: Eine Frau packte während eines Klarinettensolos einen Bonbon aus. Onomatopoetisch ist das so darzustellen: tututuuuutuuutKNISTERKNISTERtuuKNISTERRASCHELtuuu. Phantastisch, wie man aus einer derartig alltäglichen Handlung eine drei Reihen umfassende Kakophonie machen kann!
Dazu rannte ein Fotograf immer den Seitengang neben mir auf und ab. Die eigentlichen Akteure jeder Veranstaltung hier im Westerwald sind die Fotografen. In W flashen sie so konsequent vor sich hin, dass man nicht nur bald blind wird, sondern auch mehr vom Blitz als vom Konzert hört. Zu allem Überfluss wird dann immer noch vor der Bühne auf- und abgelatscht... Mich persönlich irritiert es, wenn Teile des Bühnengeschehens nicht mehr wahrnehmnbar sind, weil so ein Hannes im Bild steht!Das Neue am hämmscher Fotografen war nun, dass er praktisch DURCH das Publikum stiefelte- und zwar nicht VOR oder NACH einem Lied, sondern konsequent 1-2 Minuten vor Ende des Liedes - wie ein Uhrwerk, sehr verlässlich!
Ach, und letzte Woche war ich in W im Konzert; das war von der Technik her sehr gut, vom Äußeren her hübsch anzusehen, die Fotografen waren unauffällig, aber die Musik war furchtbar langweilig. Wirklich interessant war ein Liedtitel: "Die Dose", was sich-nach Aufklärung- in "Die Du So" verwandelte, woraufhin meine Frage "Ach, ist das Spanisch?!" folgte. Nein, es handelt sich erneut nur um deutsches Liedgut, dass seltsames Deutsch als "hip" propagandieren will...
IT`S ONLY ROCK`N`ROLL BUT I LIKE IT ist hier leider nie angekommen!
Einen entspannten Abend
N.
wieder einmal ein Lebenszeichen aus hiesigen Gefilden. Dieses Mal möchte ich mich der Hämmscher Kulturszene widmen. Diese Woche war ich hier im Kabarett - mit 29 anderen Hämmschern. Das war demnach eine recht übersichtlich Veranstaltung: Vor mir waren zwei Reihen frei. Dabei war die Geschichte nicht so furchtbar, wie ich erwartet hatte, nur müsste man den Darbietern mitteilen, dass Fäkalsprache auf der Bühne out ist.
Interessanter war allerdings das Konzert in der katholischen Kirche. Durch das Portal tretend, wurde man von einem knalligen Rot empfangen...dem Höllenfeuer farblich nicht unähnlich. Angeblich sollte das Orange sein, so jedenfalls verkündete es der lange Reden haltende Gastgeber der Veranstaltung. Mein Lieblingsmoment im Konzert war loriotesk: Eine Frau packte während eines Klarinettensolos einen Bonbon aus. Onomatopoetisch ist das so darzustellen: tututuuuutuuutKNISTERKNISTERtuuKNISTERRASCHELtuuu. Phantastisch, wie man aus einer derartig alltäglichen Handlung eine drei Reihen umfassende Kakophonie machen kann!
Dazu rannte ein Fotograf immer den Seitengang neben mir auf und ab. Die eigentlichen Akteure jeder Veranstaltung hier im Westerwald sind die Fotografen. In W flashen sie so konsequent vor sich hin, dass man nicht nur bald blind wird, sondern auch mehr vom Blitz als vom Konzert hört. Zu allem Überfluss wird dann immer noch vor der Bühne auf- und abgelatscht... Mich persönlich irritiert es, wenn Teile des Bühnengeschehens nicht mehr wahrnehmnbar sind, weil so ein Hannes im Bild steht!Das Neue am hämmscher Fotografen war nun, dass er praktisch DURCH das Publikum stiefelte- und zwar nicht VOR oder NACH einem Lied, sondern konsequent 1-2 Minuten vor Ende des Liedes - wie ein Uhrwerk, sehr verlässlich!
Ach, und letzte Woche war ich in W im Konzert; das war von der Technik her sehr gut, vom Äußeren her hübsch anzusehen, die Fotografen waren unauffällig, aber die Musik war furchtbar langweilig. Wirklich interessant war ein Liedtitel: "Die Dose", was sich-nach Aufklärung- in "Die Du So" verwandelte, woraufhin meine Frage "Ach, ist das Spanisch?!" folgte. Nein, es handelt sich erneut nur um deutsches Liedgut, dass seltsames Deutsch als "hip" propagandieren will...
IT`S ONLY ROCK`N`ROLL BUT I LIKE IT ist hier leider nie angekommen!
Einen entspannten Abend
N.
Montag, 19. November 2012
Liebe Freunde!
Da war es wieder: Nico klassisch!
Nach der Konferenz habe ich noch beschlossen, einkaufen zu
gehen. Die Vorüberlegung: Neues Makeup, Haare kämmen? NÖÖÖÖ, is` ja nur Hamm!
Ich also los zu REWE. Vollbepackt mit drei Taschen, in Winterjacke, die einen
nochmal 13kg schwerer macht, stapfe ich also an so einer Jugendgruppe der
hiesigen Bevölkerung vorbei auf die Kirche zu, als…
VON WEGEN PRINZEN SIND ALLE!!!
Prinz!
Da fährt so`n riesiges weißes Auto (Gedanke: Schon wieder so
`ne Prollkarre!) zu mir auf, das Fenster gleitet hinab, ich denk: „ Woaahahaaa….“
und Prinz fragt:
„Wo find` ich denn hier den REWE?“ Nach einer flotten
Wegbeschreibung, ist Prinz mit seinem weißen Siegener-Pferd davongebraust. Tja,
so enden moderne Märchen… Naja, das Auto sprach eh für blonde Frau plus zwei
Kinder.
Aber ich hatte heute noch ein unterhaltendes Erlebnis, von
dem ich euch berichten muss, ebenfalls aus der Hämmscher Heimat. Heute Morgen
gibt mir eine Kollegin einen Briefumschlag und drinnen sind zwei Freikarten für
eine Veranstaltung im Hämmscher Kulturhaus. Und das nur, weil ich beim
Praktikum eine Schülerin bei der Sparkasse betreut und mich gut mit dem
Betreuer unterhalten habe, der ebenfalls an unserer Schule mal Schüler war. Das
find ich ja mal nett! So sind sie, die Hämmscher J.
Einen schönen Abend, Nico
Sonntag, 4. November 2012
Nachdem ich letzte Woche im SWR an einer Sendung, die den
Begriff „Westerwald“ im Titel trug, hängengeblieben bin, befürchte ich nun,
dass die Assimilation unaufhaltsam voranschreitet. In dieser Sendung versuchte
eine Gesprächsrunde doch allen Ernstes, dem geneigten Zuschauer den Westerwald
schmackhaft zu machen. Beinahe wäre ich selbst davon überzeugt worden, im
herrlichsten Kleinod Deutschlands wohnhaft zu sein, denn nahezu alle Beiträge
der Sendung zeigten die wunderbarsten Landschaften auf Gottes Erdboden. Ich
will ja gar nicht abstreiten, dass die gezeigten Aufnahmen hier im Kreis
gemacht wurden, aber das WANN ist entscheidend. Bedenkt man, dass ich seit
mindestens einer Woche damit beschäftigt bin, die Untersetzer meiner
Balkontöpfe auszugießen, fragt man sich, an welchen zweien der drei Sonnentage
des letzten Jahres das Filmteam diese Aufnahmen gedreht hat. Hier regnet es
über Wochen praktisch täglich. Und wenn es nicht regnet, ist es oft
waschküchenschwül. Als schöne Jahreszeit empfinde ich hier nur den Herbst, der
mit leuchtendroten Farben die letzten drei Jahre den Exilberliner und Westerwälder
beglückt hat. Der heißt hier im Dialekt
übrigens „Weller“ und so heißt auch der in der Sendung angepriesene Laden für
Westerwaldsouvenirs „Hui Weller“ in Hachenburg.
Dort gibt es Keramiktöpfe und Schnäpse. Letztere sind bei den
Temperaturen des diesjährigen Juni zu empfehlen…
Was mich davon überzeugt hat, dass ich schon viel zu lange
hier wohne, war die Tatsache, dass ich bereits die meisten vorgestellten Orte
kannte, sogar das Basaltabbauwerk. Ganz ehrlich, welchen weiblichen Menschen
unter 76 Jahren interessiert das? Basalt. Eigentlich kann man das nur im Wort
„Basaltfeuer“ gebrauchen; das ist der gängige Schnaps hier.
Aber zurück zur Landschaft. Die kann gigantisch sein und
kurz vor der Kroppacher Schweiz erinnert sie sogar an Schottlands Highlands.
Zur Blauen Stunde ist auch die Aussicht von der B8 zwischen Roth und
Eichelhardt überwältigend, zumal dort oft Wildvögel kreisen und wenn man an
Gewittertagen auf meinem Balkon in Hamm steht, ist das Farbspiel der
Grünnuancen sogar viel schöner als in Irland, ABER – und das ist wahr –der
Regen hier stellt einen stimmungsmäßig wirklich hart auf die Probe und drückt
ordentlich aufs Gemüt, insbesondere, wenn man sonntags um 7 bei strahlendem
Sonnenschein auf dem Bett federt, um um 9 nach dem Frühstück festzustellen,
dass draußen schwere Wolken über dem Land hängen und man drinnen versucht ist,
eine Kerze anzuzünden, um die Dunkelheit zu vertreiben.
Der wichtigste Fluss der Gegend ist die Sieg. Die Sieg kann
auch bei schönem Wetter nicht mit dem Rhein mithalten, aber hat durchaus
reizende Stellen, an denen in den Morgenstunden große Graureiher auf einem Bein
stehend, nahezu regungslos, verweilen.
Bei Hochwasser tritt sie in Richtung Betzdorf und Eitorf so weit über
die Ufer, dass sie nahezu die Bauernhäuser am Ortsrand erreicht. Letzten Winter
war sie teilweise zugefroren; ein schöner Anblick inmitten des doch oft
trostlosen winterlichen Panoramas…
Von Wissen und Hamm aus kann man folgende landschaftlich
schöne Strecken fahren:
a)
Die Siegstrecke nach Eitorf
b)
Über Krottorf nach Freudenberg
c)
Über Schönstein und Gebhardshain nach Hachenburg
Jetzt muss man nur noch wissen, wann Petrus die nächsten
Sonnentage plant! Lg Nico, Sept 2012
Samstag, 3. November 2012
Hallo, liebe Freunde!
Meine Tierliebe hat ein schlagartiges Ende gefunden. Es ist 10.30Uhr morgens und ich habe bis eben geschlafen, was mir sonst äußerst selten passiert, denn heute Nacht hat ES mich wachgehalten bzw. wach gemacht. ES ist seit circa zwei Wochen sehr laut. Davor war es nur ab und zu da. Das Problem ist: ES raspelt.Ich frage mich, ob es an einem Durchbruch in mein Dachgeschoss arbeitet. So hört es sich zumindest an. Letzte Woche bin ich nachts um 3 schlaftrunken meine Dachbodenstiege hochgeklettert, weil ich dachte, ES sitzt mittlerweile zwischen meinem Weihnachtsschmuck, aber es scheint sich nur von einem Fenster zum nächsten durchzuarbeiten, denn heute Nacht war es genau neben meinem Kopf, also am Dachfenster, unter dem mein Bett steht. Resultat: Ich stehe nachts auf und reiße das Klappfenster auf, in der Erwartung, dass mich irgendetwas mit scharfen Raspelzähnen anfällt. Nichts. Stille. Ich schlaf ein. RASPELSCHMIRGELCRUNCH. Da ES nicht in der Regenrinne saß, muss es wohl eine Maus sein, die unter die Dachziegel und den Schiefer passt und mit Fullspeed durch die Regenrinne düsen kann, wobei man jeden Stapfer hört.
Ich hoffe, ES sucht sich vor dem Winter ein neues Heim und fällt nachts nicht plötzlich auf mein Gesicht, weil der Durchbruch gelungen ist...
Schönen verregneten Samstag, Eure Nico
Meine Tierliebe hat ein schlagartiges Ende gefunden. Es ist 10.30Uhr morgens und ich habe bis eben geschlafen, was mir sonst äußerst selten passiert, denn heute Nacht hat ES mich wachgehalten bzw. wach gemacht. ES ist seit circa zwei Wochen sehr laut. Davor war es nur ab und zu da. Das Problem ist: ES raspelt.Ich frage mich, ob es an einem Durchbruch in mein Dachgeschoss arbeitet. So hört es sich zumindest an. Letzte Woche bin ich nachts um 3 schlaftrunken meine Dachbodenstiege hochgeklettert, weil ich dachte, ES sitzt mittlerweile zwischen meinem Weihnachtsschmuck, aber es scheint sich nur von einem Fenster zum nächsten durchzuarbeiten, denn heute Nacht war es genau neben meinem Kopf, also am Dachfenster, unter dem mein Bett steht. Resultat: Ich stehe nachts auf und reiße das Klappfenster auf, in der Erwartung, dass mich irgendetwas mit scharfen Raspelzähnen anfällt. Nichts. Stille. Ich schlaf ein. RASPELSCHMIRGELCRUNCH. Da ES nicht in der Regenrinne saß, muss es wohl eine Maus sein, die unter die Dachziegel und den Schiefer passt und mit Fullspeed durch die Regenrinne düsen kann, wobei man jeden Stapfer hört.
Ich hoffe, ES sucht sich vor dem Winter ein neues Heim und fällt nachts nicht plötzlich auf mein Gesicht, weil der Durchbruch gelungen ist...
Schönen verregneten Samstag, Eure Nico
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Okay...habe diese Woche "Labyrinth" nach Ewigkeiten wieder geguckt und nicht, dass es wahrscheinlich wäre, ABER wenn ich doch noch heiraten sollte irgendwann, dann will ich so `ne Ballroom-Scene-Hochzeit. Mit dem Kleid, versteht sich...und David Bowie, obwohl der ist jetzt schon ein bissl zu alt, den jüngeren Ersatz bitte. Bis dahin hat eine liebe Kollegin ja noch etwas Zeit mit der Anfertigung des Kleides----neues Thema der Handarbeits-AG?

Und einen Kobold möchte ich bitte auch haben...und ein Schloss...inmitten einer Koboldstadt...Ich glaub`, ich könnte mich gut mit den Aufgaben des Koboldkönigs identifizieren...
Und einen Kobold möchte ich bitte auch haben...und ein Schloss...inmitten einer Koboldstadt...Ich glaub`, ich könnte mich gut mit den Aufgaben des Koboldkönigs identifizieren...
Samstag, 20. Oktober 2012
In der Kategorie "Neues bei Nico" gibt es Fortschritte: Nach einem Shopping-Samstag mit K. ist meine Wohnung wieder etwas reicher bestückt und die Weihnachtskartenproduktion ist angerollt!
Der Bilderrahmen ist von TKMAXX und K. fand ihn furchtbar. Ich finde, er passt wunderbar zu meiner neuen Lampe von IKEA.
Desweiteren möchte ich hier noch meine jüngsten Rahm- und Nähprojekte vorstellen:
Das Plakat ist von einer Ausstellung in Liverpool.
Eigentlich war es ausverkauft, aber ich habe die Dame da so lange vollgejammert, bis sie mir ihr einziges Werbeplakat gegeben hat. Der Vorhangstoff zeigt den Stadtplan von London - coooool, `ne? Ist vom Stoffmarkt im Hennef und nur K. ist schuld, dass ich ihn habe, denn ich war als "Begleitung" mit.
Dienstag, 16. Oktober 2012
Hier nun wieder eine nette Anekdote, die meine Begeisterung für das Leben im Westerwald abbildet:
Ich telefoniere mit einer langjährigen Freundin und sie sagt, sie bringe gerade ihr Kind zu Bett, ob sie mich gleich zurückrufen könne und ob ich "zu Hause" sei. Meine Antwort: "Ja." Sie beginnt am anderen Ende zu blättern und zu wühlen. Ich: "Was machst du?" - "Ich suche deine Nummer." - "Äh? Die ist doch seit 15 Jahren gleich..." Sie: "ACH! DU BIST IN BERLIN!?"
Tja, mein wahres Zuhause!
Ich telefoniere mit einer langjährigen Freundin und sie sagt, sie bringe gerade ihr Kind zu Bett, ob sie mich gleich zurückrufen könne und ob ich "zu Hause" sei. Meine Antwort: "Ja." Sie beginnt am anderen Ende zu blättern und zu wühlen. Ich: "Was machst du?" - "Ich suche deine Nummer." - "Äh? Die ist doch seit 15 Jahren gleich..." Sie: "ACH! DU BIST IN BERLIN!?"
Tja, mein wahres Zuhause!
Dienstag, 18. September 2012
Donnerstag, 13. September 2012
Freitag, 7. September 2012
Safari pur im Westerwald!
Gestern Morgen flog ein großer Schwarm Kraniche im Morgenrot über die Felder von Oppertsau. Am Abend rannte vorgestern ein Marder, gestern ein Fuchs neben meinem Auto her. Vor meinem Fenster schreit ein Eichelhäher und abends düsen Glühwürmchen und Feldermäuse durch den Garten. Wieso eigentlich nach Afrika fahren?
Gestern Morgen flog ein großer Schwarm Kraniche im Morgenrot über die Felder von Oppertsau. Am Abend rannte vorgestern ein Marder, gestern ein Fuchs neben meinem Auto her. Vor meinem Fenster schreit ein Eichelhäher und abends düsen Glühwürmchen und Feldermäuse durch den Garten. Wieso eigentlich nach Afrika fahren?
Montag, 27. August 2012
Sonntag, 26. August 2012
Heute bei Spiegel Online zu lesen:
"Viele französische Hausfrauen bestehen darauf, dass der Hummer am zartesten wird, wenn sie ihn lebend im kalten Wasser aufsetzen und langsam zum Kochen bringen - und den Topfdeckel mit Steinen beschweren, damit das Tier nicht flüchten kann. In Deutschland dagegen ist einzig die Kopfüber-ins-Kochwasser-Tötung rechtlich erlaubt.
Gemeinsam ist allen Methoden, dass die Tiere wegen der tatsächlichen oder vermeintlichen absoluten Kochfrische lebend in die Küchen gebracht werden. Das bringt teilweise monatelange artfremde Aufbewahrung ("Hälterung") nach der Hauptfangzeit im europäischen Sommer mit sich; in dunklen Tanks ohne Nahrung mit bis zu anderen 4.000 Tieren. Für typische Einzelgänger-Wesen mit Hang zum Rückzug in Felsspalten ist das eine Quälerei, bei der sie derart viel Gewicht verlieren können, dass am Ende nur noch zwei Drittel ihres ursprünglichen Fleisches im Panzerschwanz herumschlackert."
Das erste ist grausam, das zweite ebenso. Da krieg ich gleich ein schlechtes Gewissen, weil ich vor knapp vier Wochen auf Jersey Hummer gegessen habe. Der war allerdings frisch. Lesetipp an dieser Stelle: Tiere essen von Jonathan Safran Foer. Ich erwarte nicht, dass man danach Vegetarier wird; das erwarte ich ja nicht einmal von mir. Aber den Fleisch- und Fischkonsum sollte man doch versuche einzuschränken, denn unsere Meere sind leer und und unsere Transport- und Tötungsmethoden häufig inhuman.
"Viele französische Hausfrauen bestehen darauf, dass der Hummer am zartesten wird, wenn sie ihn lebend im kalten Wasser aufsetzen und langsam zum Kochen bringen - und den Topfdeckel mit Steinen beschweren, damit das Tier nicht flüchten kann. In Deutschland dagegen ist einzig die Kopfüber-ins-Kochwasser-Tötung rechtlich erlaubt.
Gemeinsam ist allen Methoden, dass die Tiere wegen der tatsächlichen oder vermeintlichen absoluten Kochfrische lebend in die Küchen gebracht werden. Das bringt teilweise monatelange artfremde Aufbewahrung ("Hälterung") nach der Hauptfangzeit im europäischen Sommer mit sich; in dunklen Tanks ohne Nahrung mit bis zu anderen 4.000 Tieren. Für typische Einzelgänger-Wesen mit Hang zum Rückzug in Felsspalten ist das eine Quälerei, bei der sie derart viel Gewicht verlieren können, dass am Ende nur noch zwei Drittel ihres ursprünglichen Fleisches im Panzerschwanz herumschlackert."
Das erste ist grausam, das zweite ebenso. Da krieg ich gleich ein schlechtes Gewissen, weil ich vor knapp vier Wochen auf Jersey Hummer gegessen habe. Der war allerdings frisch. Lesetipp an dieser Stelle: Tiere essen von Jonathan Safran Foer. Ich erwarte nicht, dass man danach Vegetarier wird; das erwarte ich ja nicht einmal von mir. Aber den Fleisch- und Fischkonsum sollte man doch versuche einzuschränken, denn unsere Meere sind leer und und unsere Transport- und Tötungsmethoden häufig inhuman.
Samstag, 25. August 2012
Es ist erschütternd, fünf Jahre später festzustellen, dass man jetzt einen Fotoapparat besitzt, der kleine Filme aufnehmen kann, wenn alles, was geblieben ist, Fotos und Erinnerungsstücke und wiederkehrende Träume sind und wenn einem plötzlich bewusst wird, dass man die letzte Anrufbeantworteraufnahme nebenbei gelöscht hat, weil man nie damit gerechnet hätte, die vertraute Stimme nicht mehr zu hören...5Jahre, 3 Monaten, 9 Tage
Karola meckert, dass ich hier nichts aus meinem aufgregenden Leben veröffentliche, weshalb ich das hiermit nachhole: Das ist John. Ich habe ihn in Liverpool getroffen. Liverpool an sich wird mich wohl nie wiedersehen, da es offen gesagt keine interessante oder schöne Stadt ist. Wer aber in der Ecke Englands ist, sollte unbedingt nach Chester fahren. Chester ist ein wunderbarer Ort mit Fachwerkhäusern, fantastischen Länden, handmade fudges und pies. Sogar Laura Ashley gibt es da noch.
Wer meinen Gastpapi sehen möchte, muss bei You Tube "The Jokers" und dahinter "LA" eingeben und ein bissl nach ner Rockband suchen. Mein Gastvater ist der Langhaarige an der Gitarre :-) Er besitzt übrigens eine Katze mit Daumen. Sein Kind trägt Windeln mit dem Union Jack drauf... - Homestay ist immer sehr interessant...
Wer meinen Gastpapi sehen möchte, muss bei You Tube "The Jokers" und dahinter "LA" eingeben und ein bissl nach ner Rockband suchen. Mein Gastvater ist der Langhaarige an der Gitarre :-) Er besitzt übrigens eine Katze mit Daumen. Sein Kind trägt Windeln mit dem Union Jack drauf... - Homestay ist immer sehr interessant...
Freitag, 10. Februar 2012
As I have planned to add an entertaining and interesting blog to this page, I`m now going to give to you the funniest event of the week: I taught the fairy tale "Rapunzel" in year 12. The aim was to make the kids become aware of the fact that our observations are constantly changing over the years and that we read fairy tales in a different way the older we get. So the tower is no longer simply a tower but a phallic symbol. Asked what the tower might stand for a girl stuttered: "It´s standing and it`s hard." Another one shouted:"NOOOOO! That didn`t exist at that time!", leaving me entirely mystified. Dumbfounded , I asked what she was thinking of. She retorted: "A tampon, of course!"
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