Liebe Freunde!
Es ist Zeit, die beliebte Serie der Wissener Briefe
fortzusetzen und so gibt es nun die Hämmscher Briefe. Auch Hamm liegt im
Westerwald und der geneigte Leser wird schnell erkennen, dass man auch hier vom
westerwälderischen Leben „befremdet“ sein kann.
Heute möchte ich das Tierleben im Westerwald ein weiteres
Mal aufnehmen. Dies gestaltete sich diese Woche insofern interessant, als dass
ich in meinem Arbeitszimmer eine SvaG gefunden habe, eine Spinne von
außergewöhnlicher Größe[1].
Normalerweise fange ich Spinnen mit einem Glas und werfe sie aus dem Fenster,
auf dass sie unten bei den Nachbarn ein neues Heim suchen. Diese allerdings
hatte Beine, deren Länge über meinen größten Glasrand hinauswiesen. Ich hätte
nicht gedacht, dass es derartige Tiere im mitteleuropäischen Raum überhaupt
gibt!
Bei meinen Überlegungen, wie ich diese riesige Kreatur nun
aus meiner Wohnung kriege, fiel mir der längst vergessene Staubsauger auf dem
Dachboden ein. Er saugt sehr schlecht, da das Rohr verstopft ist… Jedenfalls
hielt ich das Ende des Rohrs Richtung Spinne und wartete nur auf ein POPP, das
anzeigte, dass das Rohr verstopft sei- glücklicherweise geschah dies jedoch
nicht, obwohl dieses Riesentier gerade einmal so durch die Öffnung rutschte.
Ich habe dann den Sauger nach draußen auf den Balkon getragen. Da der nächste
Sperrmüll noch nicht ansteht, habe ich ihn kurz darauf in den Keller getragen –
mit einem schlechten Gewissen, dass sich wohl darin äußerte, dass ich die ganze
Zeit erwartete, die Spinne würde den Staubsauger aufstemmen und mich aus der Tüte her anspringen. Das geschah
nicht. Nun aber ist die Frage: Können Spinnen das Einsaugen überleben? Wenn ja,
dann habe ich ein Problem: Dann sitzt sie nämlich im Keller! Gut, dass ich
sämtliche Umzugskartons Karin und Jochen für den Umzug versprochen habe…die können
sie sich dann abholen…möglichst bevor sich die Art fortpflanzt!
Beste Grüße
Nico
Liebe Nicoletta, JA, können sie!! Karin und Jochen werden sich freuen ;-) LG
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